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Profil der Rechtswissenschaftlichen Fakultät

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Die Rechtswissenschaftliche Fakultät an der FernUniversität Hagen existiert seit dem Jahre 1979 und sieht sich in der Tradition der FernUniversität, wonach den Studierenden die Möglichkeit zum lebenslangen Lernen gegeben werden soll. Die Studienangebote der Rechtswissenschaftlichen Fakultät richten sich primär an bereits berufstätige Studierende, jedoch interessieren sich auch immer mehr junge Studierende direkt nach dem Abitur für die innovativen Studiengänge der Fakultät. Aufgrund der klaren Interessen der Studierenden sind die Studienangebote der Fakultät von hoher Praxisorientierung gekennzeichnet. Die Fakultät kombiniert in diesem Zusammenhang grundständige Studienangebote mit Weiterbildungs- und Zusatzstudienangeboten. Zudem legt die Rechtswissenschaftliche Fakultät zukünftig, wie auch in der Vergangenheit, besonderen Wert auf die Vermittlung von Schlüsselqualifikationen an die Studierenden. Mehr als 8.600 Studierende sind an der Rechtswissenschaftlichen Fakultät eingeschrieben, damit unterhält die FernUniversität Hagen die zweitgrößte juristische Fakultät in der Bundesrepublik Deutschland.

Die Fakultät ist konsequenter Vorreiter in der Reform der juristischen Ausbildung und setzt bereits seit Jahren die Vorgaben des Bologna-Prozesses um. Sie bietet seit dem Wintersemester 2003/2004 erfolgreich den grundständigen Studiengang Bachelor of Laws (LL.B) an, in dem zurzeit über 5.000 Studierende eingeschrieben sind. Dieses grundständige Angebot wurde im Sommersemester 2007 mit dem konsekutiven Studiengang Master of Laws (LL.M.) ergänzt. Der Studiengang richtet sich zwar ursprünglich an die Absolventen des Studienganges Bachelor of Laws, findet jedoch auch unter Praktikern und Absolventen anderer juristischer Studiengänge hohe Anerkennung und Anklang. Auch diese Studierenden sind an der Fakultät willkommen. Mit der Einführung dieser beiden Studiengänge erfüllt die Fakultät die Anforderungen, die aufgrund der Vorgaben des Bologna-Prozesses an die FernUniversität Hagen gestellt werden.

Die Fakultät betont auch in der Zukunft weiterhin ihre Forschungsorientierung. Mehr als 200 Juristinnen und Juristen haben bereits an der Fakultät promoviert. Neben den bisherigen, klassischen Möglichkeiten zur Promotion wird in Zukunft der Studiengang Master of Laws (LL.M) besonders erfolgreichen Absolventen die Möglichkeit zur Promotion an der Rechtswissenschaftlichen Fakultät eröffnen. Hierdurch wird der Ruf der juristischen Fakultät an der FernUniversität als Ort akademischer Bildung auf hohem Niveau gestärkt. Der Forschungsmaster fördert die Vertiefung juristischer Kenntnisse und die Heranbildung des akademischen Nachwuchses.

Auch in weiteren speziellen Rechtsgebieten ist die Fakultät Vorreiter in der Bundesrepublik Deutschland. Nicht von ungefähr stiftete der Verein der Patentanwältinnen und Patentanwälte der Fakultät den W. P. Radt Stiftungslehrstuhl für Bürgerliches Recht und Gewerblichen Rechtsschutz, der von Prof. Dr. Sebastian Kubis geleitet wird. Die Studiengänge Recht für Patentanwältinnen und Patentanwälte und Europäischer Gewerblicher Rechtsschutz sind international anerkannt. Auch auf dem Gebiet der außergerichtlichen Streitbeilegung, insbesondere der Mediation, setzt die Fakultät Maßstäbe. Prof. Dr. Gräfin von Schlieffen gehört auf diesem Gebiet zu den renommiertesten Wissenschaftlern Europas. Zugleich fördert die Fakultät die Grundlagenforschung, Rechtsvergleichung und juristische Zeitgeschichte.

Dekanat ReWi | 28.12.2011
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